Google Adwords zieht einen Drittel der Blicke an
Nach einer Schlagwortsuche bietet Google ein mehrteiliges Ergebnisbild. Dabei fragt man sich, wie viel Aufmerksamkeit der Suchende den organischen Ergebnissen schenkt und wie viel den bezahlten. Wenn nämlich für die bezahlten Teile keine Aufmerksamkeit mehr bleibt, bleibt der Kostenaufwand dafür fraglich.
Nun hat man im Rahmen einer Studie von Patrick Jermann das Suchverhalten mit der Kamera beobachtet, was interessanten Einsichten vermittelte. Demnach bleiben die Augen des Betrachters immerhin zu einem Drittel der Zeit am Werbeteil hängen, also an jenem Teil, den Google unter dem Titel AdWords zu barer Münze macht. Das ging aus dieser Studie an der ETH Lausanne klar hervor. Wenn man die Klicks zählt, kommt man auf einen Fünftel. Die Konversion, so darf man vermuten, ist also im organischen Bereich stärker. Allerdings: Hier muss man erst mal auf die erste Seite gelangen.
Mit AdWords fällt das schon um einiges leichter, obwohl es auch hier ein Gerangel um Plätze gibt. SEO-Profis, die AdWords einbeziehen, kämpfen mit allen Mitteln um eine Besser-Rangierung auch im bezahlten Bereich. Und interessanterweise belohnt Google alle via Qualitätsfaktor, d. h. mit guten AdWords-Beiträgen erzielt man bessere Plätze als mit schlechten. Man kann den Qualitätsfaktor selber nach oben beeinflussen, indem man zum Beispiel eine optimale Landingpage anlegt. Das Entgegenkommen lässt sich leicht erklären: Google ist an Klicks auf AdWords-Nennungen interessiert, daran (und nur daran) verdient das Unternehmen ja.

