Gutes Gedächtnis dank Schlaf und Kaffee
Schlaf hat eine gute Wirkung auf das Erinnerungsvermögen. Nach einer gut durchgeschlafenen Nacht erinnerten sich Testpersonen besser an Vorgaben vom Vortag, während Leute, die eine Nacht durchmachten, solche Vorgaben eher durcheinander brachten.
Wenn die übermüdeten Probanden Kaffee konsumierten, ging die Zahl falscher Erinnerungen klar zurück. Kaffee kann also helfen, sich richtig zu erinnern. Dies ging aus einer Studie hervor, die Susanne Diekelmann (Universität Lübeck) und andere erstellten. Es heisst auch, dass Kaffee die altersbedingte Vergesslichkeit dämpft, heisst es in Wissenschaft-Online.
Interessantes aus den Untersuchungen kann man auf Focus Online nachlesen. Neurowissenschaftlern ist klar: Erinnerungen festigen sich, während wir schlafen. Nicht immer entsprechen die Erinnerungen zu 100 Prozent den Tatsachen. Ob solche falschen Erinnerungen ebenfalls entstehen, wenn der Mensch schläft, oder ob vielmehr das Gehirn in manchen Fällen die Informationen nur nicht richtig abruft, war bislang unklar.
Um das herauszufinden, baten Susanne Dieckelmann und ihre Kollegen Freiwillige zum Test. Die Forscher ließen ihre Probanden Listen mit Wörtern auswendig lernen, die sich im weitesten Sinne um ein Thema drehten – beispielsweise weiß, dunkel, Katze, Nacht im Hinblick auf die Farbe Schwarz.
Dann durfte der eine Teil der Testgruppe eine ruhige Nacht verbringen, die andere Gruppe musste wach bleiben. Am nächsten Morgen legten die Wissenschaftler den Teilnehmern noch einmal die Liste der Wörter vor. Allerdings hatten sie diese um einige weitere Begriffe ergänzt, die die Probanden benennen sollten. Dabei machte die Gruppe mit Schlafmangel deutlich mehr Fehler.
Um zu testen, ob die Erinnerung der übernächtigten Gruppe dauerhaft gestört blieb, durfte sie in der folgenden Nacht ihren Schlafmangel wieder kompensieren. In einem erneuten Test lag die Trefferquote am Morgen darauf bei der ausgeschlafenen Gruppe.
Die Erinnerungen waren also korrekt. Offenbar haben sich die Fehler erst dann eingeschlichen, wenn bereits Gelerntes wiedergegeben werden sollte. Hilft dann möglicherweise ein Wachmacher wie Koffein gegen den negativen Effekt des Schlafmangels? Wiederum musste eine Versuchsgruppe im Dienste der Wissenschaft eine Nacht durchwachen. Eine Stunde, bevor sie erneut den Gedächtnistest absolvierten, bekamen die Teilnehmer am nächsten Morgen Kaffee oder ein Placebo zu trinken. Tatsächlich lag die Kaffeegruppe zu zehn Prozent seltener in ihren Angaben daneben als die Placebogruppe. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Koffein den präfrontalen Cortex beeinflusst – eine Gehirnregion, die durch Schlafmangel gestört wird. Außerdem ist dieses Areal dafür zuständig, zu unterscheiden, was wirklich geschehen ist – und was nicht. Nagelprobe der Kommunikation.
Aber aufpassen: Zu hoher Kaffeegenuss lässt halluzinieren. Britische Forscher haben das herausgefunden, wie im Kassensturzblog nachzulesen ist.
[...] soll unbedingt mehr Kaffee trinken. Denn Laut Studie von Susanne Diekelmann, aufgeführt im Blog time4talks, produziert Kaffee bessere [...]