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Segway im Sport – zwischen Schwachsinn und Spass

Segway querbeet

Segway, der praktische Roller, für Touristen auf Städtetrip, das mag sicher schlau sein, und auch Polizeieinsätze sind denkbar auf diesen neuen Vehikeln. Über Unfallgefahren bei der Nutzung mag man auch geteilter Meinung sein, wie ein Kassensturz-Bericht offenlegte. Der Spass steht im Vordergrund, mag man den Polizisten gönnen, ganz klar.

Doch im Sport beginnt man den Kopf zu schütteln. Bereits fegen sie über Golfplätze, diese Halbwilden. Sie jagen auf Offroad-Touren durch Wälder und Auen. Und jetzt auch das noch: Sie spielen Polo. Das ginge an sich noch.

Aber dass sie Segways mit Laubbläsern kombinieren, macht die Sache zum Schwachsinn. Nun düsen sie also mit 35 Kilometern pro Stunde dem Ball hinterher, den Segway unter den Füssen und mit einer Hand fest im Griff, den Laubbläser in der Hand, den dazugehörigen “Luftantrieb” am Rücken. Polo auf dem Vorgelände des Mystery Parks – als ob letzterer nicht schon genug Blödsinn erlebt hätte.

Medienberichten kann man entnehmen, dass drei Blogger hinter der Polo-Idee stecken, nämlich Christian Leu mit Bloggingtom und Pixelfreund. Das sind bekannte Schweizer Blogger. Was sie nicht daran hindert, neben ihrer leisen Webkunst auch Polo zu betreiben mit Geräusch und Treibstoffverbrauch. Etwas viel unsinnigen Traffic, finden wir. Aber immerhin, die Kommunikation darüber läuft offen und ungezwungen.


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